Ergebnisse der ersten Pokal-Hauptrunde

Aso Pauer - Viking Raiders 4 : 3 n.V. (3 : 3)
Torschützen:H-Blockx (91.), Social Distortion (6.), Linkin Park (20.) *** Odin (47.), Behemoth (35.)
Elfmetertore:1 *** 1
Rote Karten:Marilyn Manson (28.) *** ---
Gelbe Karten:Papa Roach *** Oluf

Damit verabschieden wir uns vom maßlos enttäuschenden Handelswertriesen des Ligasystems im diesjährigen Pokalwettbewerb! Aso Pauer in Bestbesetzung war klar stärker als die Nordmänner mit maximaler Jugendarbeit, und taktisch hatten die Asos auch noch richtig geraten. Selbst nach dem frühen Platzverweis waren es noch über 80% Siegchance für Pauer, es hätte also gar nicht spannend werden müssen.

SV Comixense - American Soccer Club II 8 : 3
Torschützen:Groo (17., 25., 50., 77.), Schussolini (11., 84.), Skuld (49.), Micky Maus (61.) *** Fragezeichen (33., 71.), Backslash (58.)

Im ewig jungen Duell der beiden Rekord-Titelträger des Ligasystems waren beide Teams auf den WP gleich stark, aber mit der überlegenen Taktik und einer satten Portion Körpereinsatz spielte Comixense fast 80% Siegchance heraus und gewann diese ansprechende Partie sehr souverän.

Banana Bulldogs - Grashoppers Mannheim 2 : 3 n.E. (0 : 0 n.V.)
Gelbe Karten:Guatemala Mexico *** ---

Obwohl Mannheim wesentlich entschlossener wirkte, wurde die Partie durch die bessere Taktik der Hunde noch richtig interessant. Beide Teams hatten ihre Chancen, verstanden aber zwei Stunden lang nicht, diese zu nutzen. Erst im Elfmeterschießen fiel dann eine glückliche Entscheidung für das zuvor bessere Team.

Soccer Club Queen - Halifax Heroes 1 : 10
Torschützen:--- *** Affymetrix (6 Tore), Abgenix (17., 55., 85.), Fairfax (33.)
Elfmetertore:1 *** -

So sieht das aus, wenn ein Team seine Talente einspielen und das andere die nächste Runde erreichen will. Der Soccer Club hatte eine Chance von sieben tausendstel Prozent auf das Erreichen der Verlängerung ... das Ergebnis geht selbst in dieser Höhe vollauf in Ordnung.

MAN United - PS Spielerei 0 : 1
Torschützen:--- *** Hakkinen (65.)

So kann's gehen: Durch die bessere Taktik hätten die Briten 20% mehr Siegchance gehabt als die Autos, doch durch den Härteeinsatz kehrte die PS Spielerei diese Verteilung exakt um. Nie war Treten so wertvoll wie heute!

Heavy-Metal-Maniacs - Crossroads 6 : 4 n.E. (1 : 1 n.V., 1 : 1)
Torschützen:Chrissie Hynde (77.) *** Honeyboy Edwards (74.)
Rote Karten:--- *** Sleepy John Estes (60.)
Gelbe Karten:Annabel Lamb, Bette Midler, Candice Night, Chrissie Hynde, Sally Oldfield, Tanzmaus *** Robert Lockwood

Schon an den Handelswerten beider Vereine war zu erahnen, daß dies der Knaller der ersten Pokalrunde werden würde. Ohne Jimmie Rodgers waren die Blues-Musiker schwächer als die metallischen Pop-Damen, aber sie hatten die einzige Taktik gefunden, mit der sie dennoch überlegen sein konnten. Beim beiderseitigen Prügeln hatte Crossroads dann Pech, und die Maniacs waren nach dem Platzverweis schon deutlich näher herangekommen. Um das Elfmeterschießen zu erreichen, mußten sie aber ihre einzige Torchance verwandeln, was ihnen mit etwas Glück auch gelang. Im Elfmeterschießen hielt dann der Crossroads-Keeper keinen einzigen Ball mehr ...

Titanic Players - Kraichgau Rangers 1 : 2 n.V. (1 : 1)
Torschützen:--- *** Rajko (103.), Ferkel (18.)
Elfmetertore:1 *** -

Da konnten die eine Klasse stärkeren Rangers eigentlich nicht viel verkehrt machen (außer vergessen, die eingesetzten Härtepunkte zur Gesamt-WP-Zahl zu addieren). Die Härte war diesmal allerdings gar keine gute Idee - sie kostete Kraichgau sogar Siegchance und zwang sie durch den lästigen Elfmeter in die Verlängerung. Mehr war für die chancenlosen Titanics allerdings nicht drin.

Leads United - Ritter der Tafelrunde 2 : 6
Torschützen:Al Viss (35.) *** Gareth (11., 48., 64.), Uther Pendragon (22., 33., 71.)
Elfmetertore:1 *** -

Stan Dard stellte brav alle Talente des Neulings auf den Platz, während die Ritter unbedingt die nächste Runde erreichen wollten, was ihnen dank der deutlich höheren Masse, der besseren Taktik und des hohen Einsatzes auch sehr eindrucksvoll gelang.

Lokomotive Albany 1830 - Run Like Hell 2 : 4 n.E. (0 : 0 n.V.)
Rote Karten:RB (22.) *** ---

Eieiei! Die ansehnlichen Damen hatten es nicht für nötig befunden, sich um das Pokalspiel zu kümmern - Stan Dard schickte sie also irgendwie auf den Platz. Albany war mehr als eine Klasse stärker - jedenfalls vor dem häßlichen Platzverweis. Danach war die Partie dann schon beinahe nur noch ausgeglichen, da rächte sich die schlechte Ausnutzung der 3:1-Regel durch die Eisenbahner. Im Elfmeterschießen war es schließlich reine Glückssache, wer weiter kommen würde - Fortuna wählte dann die immer noch schwächeren Mädels aus.

Grobitown Rangers - VFB Rasenschach 6 : 3 n.E. (1 : 1 n.V., 1 : 1)
Torschützen:--- *** Läufer rechts (52.)
Elfmetertore:1 *** -
Gelbe Karten:Big Jabba, Long Dong Silva, Lord Helmchen *** Die zerstreute Königin, König auf B3, Läufer links

Zu Saisonbeginn ist so ein Neuling mit schön verteilten WP und komplett angelegtem Geld eine echte Herausforderung. Und ohne den Härteeinsatz hätte der VFB diese Partie nach 90 Minuten verdient gewonnen gehabt, da Grobitown keine einzige Torchance herausspielen konnte. Erst im Elfmeterschießen sah die Sache dann völlig anders aus.

Schoolclass-Team - Profexa Vorwärts 1 : 2
Torschützen:Mathias (77.) *** Jaalin (23., 58.)
Gelbe Karten:--- *** Miraclus, Seko

Beide Teams stellten gleich viele Talente auf den Platz, aber Profexa hatte die klar bessere Taktik und spielte fast 65% Siegchance schon in der regulären Spielzeit heraus. Die großen Hoffnungen der Schulklasse erfüllten sich hier also nicht.

Motörhead - Die Spekulanten 2 : 1
Torschützen:Ruth Ine (86.), Theo Rie (11.) *** Sabinchen (47.)
Gelbe Karten:Anna Log, Mario Nette, Su Spekt *** ---

Wieder ein Musterbeispiel für den wirkungsvollen Einsatz von Härte: Die Rocker vervierfachten damit die Zahl ihrer Torchancen und steigerten ihre Siegchance von 5 auf 33%, kamen also an den taktisch besser eingestellten Gegner immerhin so nahe heran, daß sie eine dann offene Partie mit ein bißchen Glück zu ihren Gunsten wenden konnten. Die Spekulanten mögen sich damit trösten, daß es mit ihrem dünnen Kader gegen 'richtige' Gegner in den nächsten Runden wohl eh nicht gereicht hätte.

Das Pack II - SG Chemie Blumenthal-Ost 3 : 5 n.E. (0 : 0 n.V.)

Um Haaresbreite! Das Pack hatte die starken, aber unflexiblen Chemiker voll erwischt und erst fünf, in der Verlängerung dann nochmal zwei Torchancen, um die Sensation perfekt zu machen. Erst im Elfmeterschießen war dann alles klar. Auf über 50% Siegchance schon in den ersten 90 Minuten darf der Amateur wirklich stolz sein.

Real Pleitegeier II - Wonderous Wirblers 3 : 14
Torschützen:--- *** Galileo Gallego (9 Tore), Luigo Libeccio (14., 50., 77.), Sven Tsunami (5.), Flo Forano (44.)

Die Idee des Amateurs war viel zu eindimensional gedacht, um dem amtierenden Titelverteidiger ernsthafte Schwierigkeiten zu bereiten. Die Wirblers fegten die Geier mit satten 100% Siegchance vom Platz.

Der Lummerland-Express I - AC Cinecittà 7 : 12
Torschützen:--- *** Silvio (42., 45., 62.), Toto (37., 49., 79.), Ligo (24., 34., 65.), Silenzio (3., 58.), Michelangelo (11.)

Hätte der freche Amateur sich noch ein bißchen mehr zugetraut, dann wäre er dem starken Erstligisten gleichwertig geworden, und mit der absolut richtigen Verteilung seiner Reihen (die WP-Zahlen waren bereits perfekt) hätte er das Spiel verdient gewinnen können. Aber wer ahnt schon, daß sich ein solcher Riese derartige Blößen geben würde?

Rastlose Kanalarbeiter - J. B. Bookers Revival 1 : 3
Torschützen:--- *** Lippoldräuber (68.), Jancker (54.), Mpenza (74.)

Die Kanalarbeiter wurden offenbar an der Elbe benötigt - ihr Manager hatte jedenfalls keine Anweisungen für sie eingereicht, so daß Stan Dard mechanisch 7-8-15-15-15 aufstellte. Das schmeckte den Bookers eigentlich nicht besonders, aber sie waren trotzdem noch gut genug für 56% Siegchance und den verdienten Einzug in die nächste Runde. Jeder WP ist wertvoll ...

Die Zwirbler II - Steinbock Schilda 0 : 1
Torschützen:--- *** Benito Juarez (51.)

Wenn ein Amateur glaubt, sich gegen einen Profi den Aufbau einer Hintermannschaft leisten zu können, dann zeugt das nicht gerade von Respekt vor dem Gegner. Inklusive Härte war Schilda allerdings durchaus eine Klasse stärker als die Zwirbler, und obwohl diese auch noch die bessere Taktik gefunden hatten, reichte es nicht ganz für eine ausgeglichene Begegnung. Fazit: Knapp, aber nicht unverdient.

Bermudadreieck - 3. FC Eiderstedt 3 : 15
Torschützen:--- *** Nevermore (35., 37., 44., 67., 88.), Zack (1., 14., 19., 51., 65.), Raven (9., 30., 60., 75.), Felix (79.)

Ein netter Rateversuch des Amateurs, der sogar mehr Torchancen hatte als der Profi. Das allein reichte aber nicht aus - die Existenz einer Hintermannschaft mußte bei ansonsten derartig ähnlichen Aufstellungen einfach den Ausschlag geben.

Kleinweich - Wild Sabres Bottrop 0 : 1
Torschützen:--- *** Miroslav Satan (23.)

Während sich der nicht angetretene Amateur (eines Erstligisten, pfui!) von ganz alleine 7-8-15-15-15 aufstellte, hatte Stan Dard für Bottrop die verantwortungsvolle Aufgabe, mit drei Talenten eine Aufstellung zu finden, die den Amateur besiegen würde. Das gelang ihm aber überraschend souverän, bei fast 70% Siegchance schon in der regulären Spielzeit.

Badische Erzrivalen - Orkblut ist grün 4 : 1
Torschützen:--- *** Morgion Doppelzorn (38.)

Hoppla! Obwohl die Orks das eine sichere Tor schossen, beherrschten die Erzrivalen diese Begegnung mit satten 80% Siegchance beinahe nach Belieben. Wenn man halt wirklich richtig rät, dann sind 75 WP im Feld beeindruckend viel - zu viel für den Zweitligisten, in diesem Fall.

Borussia Babelsberg II - BKK Freud 5 : 11
Torschützen:--- *** Über-Ich (3., 9., 29., 75.), Einzelkind (47., 64., 73., 84.), Muttersöhnchen (23., 38., 53.)

Wer weiß, ob ein echter Manager am Ruder des BKK auch die einzig rettende Taktik gefunden hätte? Babelsberg hatte alles zugenagelt bis auf dieses eine Loch - Stan Dard fand es allerdings mit traumwandlerischer Sicherheit.

Borussia Babelsberg I - IKL Mangiare 01 1 : 0

Sehnsewohl - derselbe Stiefel noch einmal, und diesmal paßte er wie angegossen! Die bärenstarken Italiener wußten gar nicht, wie ihnen geschah - überall, wohin sie zu laufen versuchten, stand schon einer dieser wieselflinken Amateure herum ...

Lilienberg Nord II - Sesamstraßen Kicker 6 : 27
Torschützen:--- *** Rasferret (8 Tore), Rastelli (7 Tore), Rasputin (61., 67., 68., 77., 88.), Reginald (8., 25., 52., 82., 85.), Gonzo (21., 31.)
Gelbe Karten:--- *** Rigobert

Tja, es kann nicht immer klappen. Diesmal lag der Amateur kapital daneben, so daß der Härteeinsatz des Profis keine Verbesserung der Siegchance mehr bewirken konnte.

Angsthasen I - Mangelsdorfer Mannen 1 : 6
Torschützen:--- *** Louis Sclavis (5., 43., 68.), Guy Le Querrec (24., 42., 84.)

Wieder ein Amateur ohne Anweisungen seines Managers. Mangelsdorf war das sehr recht, da konnten die Mannen leicht und locker drüber fahren, mit satten 95% Siegchance.

Der Lummerland-Express II - Lilienberg Nord I 8 : 16

Im ersten der acht reinen Amateur-Duelle trafen zwei sturmorientierte Teams aufeinander, so daß die bessere Hintermannschaft den Ausschlag geben mußte.

Battleground - Angsthasen II 3 : 1 n.V. (1 : 1)

Gegen die 7-8-15-15-15-Angsthasen tat sich der hoch überlegene Battleground fast zwei Stunden erstaunlich schwer - erst in der Verlängerung fielen dann die beiden Treffer, die schon in der regulären Spielzeit fällig gewesen wären, um das Erwartungsergebnis exakt zu treffen.

ASC Seifenblase - Memphis Jug Band 5 : 9

Zwei fast identische Ideen - lediglich bei der Wahl der Hintermannschaft lag die Jug Band besser und entschied die Begegnung dadurch verdient für sich.

FC Good Bye II - Grashoppers Light 9 : 12

Zwei interessante und sehr unterschiedliche Sturm-Formationen - ich hätte nicht ohne Nachrechnen tippen können, wer von beiden hier besser aussehen würde. Das Erwartungsergebnis wurde allerdings beinahe exakt getroffen.

ßAmerican National Soccer Institute II - FC Good Bye I 4 : 7

Die Aufstellung des Instituts sah 'kreativ' aus - der Gegner stellte dagegen einfach alles in die richtige Reihe und holte sich seinen 100%-Sieg ab - und tschüß.

Das Pack I - American National Soccer Institute I 5 : 7

Ah - ich verstehe. Das also war der Gegner, den die Amis versenken wollten, was ihnen diesmal auch mit hundertprozentiger Sicherheit gelang.

Real Pleitegeier I - AC Calzone '02 8 : 10

Wie bei Spiel Nr. 25: Zwei Stürmer mit unterschiedlich guter Hintermannschaft. Macht 87% Siegchance für die gefüllten Italiener.

Weiße Mäuse - Die Zwirbler I 2 : 3

Zum Abschluß ein reiner Münzwurf. Beide Teams hatten exakt dieselbe Aufstellung abzugeben versucht; den Zwirblern war aber dank eines Rechenfehlers ein 76. WP 'rausgerutscht', und dafür hätten sie eigentlich bestraft werden müssen. Die Reduzierung änderte jedoch nichts an der absolut gleichen Siegchance für beide Vereine, auch wenn die Aufstellungen dadurch um einen WP unterschiedlich wurden.