Reorganisation des Ligasystems in der Saisonpause

Aufgrund des Besetzungsnotstandes unseres Ligasystems haben sich in den vergangenen Saisons einige Prozeduren mehr oder weniger verselbständigt und damit den Charakter einer Regel erhalten, wodurch die Einteilung aller Vereine in Ligen während der Saisonpause inzwischen ein relativ komplexes und von den Teilnehmern der Partie durch eigene Entscheidungen beeinflussbares Verfahren geworden ist.

Um allen Teilnehmern der Partie gleichermaßen einen Überblick zu bieten, was in der Saisonpause diesbezüglich alles passiert und in welcher Hinsicht sie selbst dabei aktiv werden können, habe ich versucht, den Ablauf an dieser Stelle zusammenzufassen (und will diese Beschreibung in Zukunft in Runde 11 jeder Saison veröffentlichen). Die detaillierteren Regeln für die Abwicklung des Qualifikationsturniers selbst werden von der vorliegenden Beschreibung nicht komplett abgedeckt, da sich diese aus Gründen der Übersichtlichkeit auf den Ablauf und die Wahlmöglichkeiten der Teilnehmer beschränken will.

Alle nachfolgend beschriebenen Vorgänge finden in Phase 9 der Runde 0 der kommenden Saison statt.

  1. Zu Beginn des Verfahrens altern alle Vereine. Jedem Verein der 2. Liga, der nach dem Altern nicht mehr mindestens 8 Spieler in seinem Mannschaftskader besitzt, wird in diesem Moment die Lizenz entzogen; dadurch sinkt die Anzahl der Vereine des Ligasystems vorübergehend. Vereine der 1. Liga mit weniger als 8 Spielern bleiben ihrer Liga erhalten und werden mit sofortiger Wirkung von Stan Dard übernommen, der diese Vereine ab Runde 1 der kommenden Saison betreuen wird.
    Der jeweils in Runde 7 der laufenden Saison amtierende Manager (der das Problem verursacht hat) eines jeden von einem solchen Lizenzentzug betroffenen Vereins wird für sämtliche Turniere der Saisonpause gesperrt (damit ein Dropout in Runde 8-10 ihn nicht vor dieser Sperre bewahren kann).
  2. Nun kann jeder Teilnehmer der Partie die Betreuung seines Vereins aufgeben. Regeltechnisch entspricht dies einem Dropout des Manager, kann jedoch in Runde 0 ausnahmsweise sinnvoll sein und wird deshalb vom Spielleiter nicht als 'moralisch verwerflich' angesehen.
    Macht der Betreuer eines Vereins keine diesbezügliche Angabe, dann wird er für die kommende Saison als Manager des Vereins angesehen - egal, ob er zuvor Manager oder nur vorläufiger Betreuer des Vereins bis zum Saisonende war. Ehemalige Verwalter dürfen nach der Aufgabe ihres Vereins am Qualifikationsturnier in derselben Runde teilnehmen, ehemalige Manager sind für die Teilnahme an diesem Turnier gesperrt, haben aber die Möglichkeit, an einem eventuell ausgetragenen Auffüllturnier teilzunehmen.
  3. Nun findet der Wechsel von Vereinen zwischen der 1. und den beiden 2. Ligen statt. Die beiden erstplatzierten Vereine jeder der beiden 2. Ligen (Motörhead, Ritter der Tafelrunde, 3.FC Eiderstedt, Agricola Team) steigen in die 1. Liga auf; die vier letztplatzierten Vereine der 1. Liga (Mulhouse-Sud, Kraichgau Rangers, Crossroads, SpVgg Kieselstein) steigen in die 2. Liga ab, und ihre Betreuer dürfen einen Ligawunsch abgeben; diese Wünsche werden in der Reihenfolge der Ligaplatzierung der Abschlusstabelle erfüllt, soweit möglich, und Vereine ohne Ligawunsch werden danach zufällig einer der beiden 2. Ligen zugeteilt. Dabei steigen insgesamt jeweils genau zwei Vereine in jede der beiden 2. Ligen ab und ersetzen dort die beiden Aufsteiger aus dieser Liga.
  4. Nun wird den vier sportlichen Absteigern aus der 2. Liga, welche in der Abschlusstabelle auf Rang 11 bzw. 12 gelandet sind, die Lizenz entzogen. Das sind diesmal die Karlsmannen, Die Spekulanten, Aso Pauer sowie Kolere. Noch sind diese Vereine aber nicht aus dem Rennen, denn sie dürfen ggf. am Relegationsturnier teilnehmen.
  5. Nun wird allen Vereinen der 2. Liga, die zu diesem Zeitpunkt keinen Betreuer besitzen, ebenfalls die Lizenz entzogen, wodurch die Anzahl der Vereine weiter sinken kann. Nach dem aktuellen Stand der Dinge sind dies die BKK Freud sowie Erstliga-Absteiger Crossroads. Dies betrifft jedoch auch Vereine, deren Betreuer ihr Amt in dieser Runde niederlegen; von dieser Möglichkeit werden mindestens zwei Teilnehmer Gebrauch machen, die dies bereits angekündigt haben, nämlich der Verwalter der Lucky Losers sowie der Manager der SG Chemie Blumenthal-Ost.
  6. Nun findet zwischen allen teilnahmeberechtigten Kandidaten ein Qualifikationsturnier mit neu aufgebauten Vereinen statt, wobei alle Turnierteilnehmer ihren derzeitigen Platz auf der Warteliste aufgeben. Die bestplatzierten Vereine dieses Turniers füllen die freien Plätze des Ligasystems auf; durch das Qualifikationsturnier steigt die Anzahl der Vereine des Ligasystems wieder auf maximal 36.
    Haben mehr Vereine am Turnier teilgenommen, als freie Plätze zu vergeben waren, dann wandern die Manager der gescheiterten Vereine auf die Warteliste des Ligasystems, und zwar in der Reihenfolge ihrer Platzierung in diesem Turnier. Tilman Walk als Verwalter der Lucky Losers hat seine Teilnahme an diesem Turnier bereits angekündigt, aber noch nicht durch Vereinsdaten untermauert.
  1. Sind nach dem Qualifikationsturnier weniger als 36 Vereine für die Teilnahme an der kommenden Saison qualifiziert, dann findet nun ein Relegationsturnier um die noch freien Plätze statt. Teilnahmeberechtigt an diesem Turnier sind die vier sportlichen Absteiger aus der 2. Liga (sofern sie nicht aufgrund eines Verstoßes gegen die 8-Spieler-Regel gesperrt sind) mit ihrem gealterten Mannschaftkader. (Die Handelswerte dieser Vereine nach UNITED/XY betragen derzeit: Die Spekulanten 13.7 MKj, Aso Pauer 11.9 MKj, Kolere 11.9 MKj, Karlsmannen 10.7 MKj.) Die Teilnahme an dieser Relegation ist freiwillig (siehe unten). Das Turnier wird nach denselben Regeln ausgetragen wie das Qualifikationsturnier. Für die Teilnahme ist die Abgabe einer Aufstellung durch den Manager erforderlich. Die bestplatzierten Vereine dieses Turniers füllen die freien Plätze des Ligasystems auf; durch das Qualifikationsturnier steigt die Anzahl der Vereine des Ligasystems wieder auf maximal 36.
    Haben mehr Vereine am Turnier teilgenommen, als freie Plätze zu vergeben waren, dann wandern die Manager der gescheiterten Vereine auf die Warteliste des Ligasystems, und zwar in der Reihenfolge ihrer Platzierung in diesem Turnier, aber hinter den bereits dort befindlichen Kandidaten.
  2. Sind nun immer noch freie Plätze in mindestens einer der beiden 2. Ligen vorhanden, dann wird ein Auffüllturnier zwischen neu aufgebauten Vereinen durchgeführt. Teilnahmeberechtigt an diesem Turnier sind nur Kandidaten, die für die Teilnahme am ersten Qualifikationsturnier gesperrt waren, also während der abgelaufenen Saison die Betreuung eines Vereins aufgegeben haben (sofern sie nicht aufgrund eines Verstoßes gegen die 8-Spieler-Regel gesperrt sind), insbesondere also auch gescheiterte Relegationsteilnehmer sowie Manager, die an der Relegation nicht teilgenommen haben. Sinngemäß gelten für dieses Turnier alle Regeln wie für das Qualifikationsturnier. Stefan Bauer als Manager der SG Chemie Blumenthal-Ost würde dieser Weg offen stehen, ebenso wie jedem anderen Zweitliga-Manager, der glaubt, dieses Risiko eingehen zu wollen, um einen neuen Verein mit mehr Substanz zu erhalten. Stan Dard ist sich bewusst, dass der Handelswert nach UNITED/XY aufgrund versteckter Werte ein unzuverlässiger Ratgeber sein kann, empfiehlt aber sicherheitshalber allen Vereinen mit einem Handelswert von weniger als 12 MKj. eine Überprüfung dieser Option; nach dem derzeitigen Stand beträfe dies die Vereine Goaldies und Nemesis.
  3. Sind nun immer noch freie Plätze in mindestens einer der beiden 2. Ligen vorhanden, dann werden von denjenigen Vereinen, die gegenüber der vorherigen Saison aus dem Ligasystem ausgeschieden sind, so viele Vereine durch Stan Dard wiederbelebt, dass die Anzahl der Vereine im Ligasystem auf 36 ergänzt wird. Dabei wählt Stan Dard vorrangig Vereine mit dem höchsten Geschätzten Handelswert nach Bewertung durch UNITED/XY unter Verwendung der aktuell gültigen Handelswerttabelle des Ligasystems. (Handelswerte der nach dem aktuellen Stand der Dinge führerlosen Vereine: Crossroads 13.6 MKj., Lucky Losers 13.4 MKj, BKK Freud 11.9 MKj., Blumenthal 10.2 MKj.)
  4. Abschließend werden die in den Turnieren qualifizierten den beiden 2. Ligen zugeteilt, und zwar zuerst die erfolgreichen Teilnehmer des Relegationsturniers sowie die von Stan Dard wiederbelebten Vereine, welche jeweils in derjenigen Liga verbleiben, in welcher sie in der vorherigen Saison gespielt haben bzw. in welche sie ggf. durch den Abstieg aus der 1. Liga eingeteilt wurden. Für die danach noch freien Plätze darf jeder erfolgreiche Teilnehmer des Qualifikations- bzw. des Auffüllturniers einen Wunsch abgeben, in welcher der beiden 2. Ligen er in der kommenden Saison mit seinem neuen Verein spielen will; diese Wünsche werden genau wie die entsprechenden Wünsche der Erstliga-Absteiger ausgewertet, und zwar Wünsche von Teilnehmern des Qualifikationsturniers vorrangig gegenüber Wünschen von Teilnehmern des Auffüllturniers.
  5. Es ist möglich, dass am Ende dieses Ablauf immer noch unbetreute Vereine im Ligasystem existieren, obwohl teilnahmewillige Kandidaten ohne Verein vorhanden sind (nicht zuletzt aufgrund eines Verstoßes des betreffenden Kandidaten gegen die 8-Spieler-Regel in der abgelaufenen Saison, aber auch durch das Scheitern in einem der Turniere bei gleichzeitiger Existenz eines unbetreuten Erstligisten, oder bei einem Verzicht auf eine solche Turnierteilnahme); diese Kandidaten können sich ab Runde 1 der kommenden Saison auf dem üblichen Weg über die Warteliste um diese unbetreuten Vereine bewerben.

Inhaltliche Zusammenfassung zum besseren Verständnis: