AUFSTIEG / 25. Saison GM: Michael Schröpl United
Runde 3 E-Mail-Adressemichael.schroepl@gmx.de ZAT: Do., 2009-08-13, 11 Uhr

Zugformat per Mail: Partiename im Subject, ein Text-Attachment oder Mail-Body, max. 40 Zeichen breit, sortiert nach Auswertungsreihenfolge der Phasen, je 4 Leerzeilen zwischen zwei Phasen

Viereinhalb Jahre hatte der alte Rechner meine Ansprüche erfüllt, so lange wie keiner zuvor. Aber wenn nur noch jeder fünfte Bootvorgang erfolgreich ist und die Kiste immer häufiger im laufenden Betrieb die Verbindung zum Monitor einfach abschaltet, dann ist das kein akzeptabler Zustand mehr.

Der neue Rechner heißt Acer Aspire M5641 und enthält als CPU einen Intel Quad 8200/2.33GHz, als Graphikkarte eine ATI Radeon 4850, 4 GB RAM, als Festplatte eine Seagate ST310005 mit 1000 GB, als DVD-Brenner ein Hitachi GH40F; der stand für 599 Euro im Prospekt von Expert-Klein und gefiel mir von der Konzeption (eine Quad-CPU für diesen Preis, die wieder vier Jahre reichen sollte, dazu eine große Festplatte sowie Platz für eine in zwei Jahren ggf. nachzurüstende zweite Platte, der Rest ist natürlich Sparbrötchen-Qualität); da der Laden nur genau dieses Gerät (sowie eine Alternative mit AMD-CPU und dafür kleinerer Festplatte) vorrätig hatte, habe ich die Kiste ohne großes Nachdenken mitgenommen. Für den Transport der Daten vom alten zum neuen Rechner kam noch eine externe USB-Festplatte von IOMEGA mit ebenfalls 1000 GB für 88 Euro hinzu; der Plan, auch einen 24"-Monitor für weitere 179 Euro zu kaufen (mehr Fenster nebeneinander hätte ich während einer Auswertung schon gerne gehabt), scheiterte daran, dass dieser die versprochene Auflösung von 1920*1080px nur in einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz unterstützte, was für meine Augen deutlich zu wenig ist. Und mein alter Monitor tut's ja noch ganz prima.

Die erste Überraschung ergab sich nach dem Zusammenstecken aller Geräte und dem Einschalten der neuen Kiste: Der Ventilator ging hörbar an, dann gab es ein lautes Piepsen, wie man das vom Bootvorgang so gewohnt ist, und dann... nichts mehr. Kein Festplattengeräusch und kein Signal auf dem angeschlossenen Bildschirm. Hoppala! Das war aber arg wenig. Eine Rückfrage im Laden ergab die überraschende Erkenntnis, dass die Buchse im Rechner, an welche ich meinen alten Monitor angestöpselt hatte, eine Attrappe ist - die Graphikkarte sitzt bei Acer ganz woanders, und für deren Buchse brauchte ich einen Adapter, der dem Rechner immerhin bereits beilag. Ein Installationshandbuch, das solche Fragen vorab hätte klären können, liefert die Firma Acer nicht mit. Dass die Kiste nicht bootete, lag daran, dass das vorinstallierte Windows Vista erst mal vom Benutzer durch diverse Dialoge mit Einwilligung in entsprechende Lizenzverträge freigeschaltet werden wollte, was ohne angeschlossenen Bildschirm natürlich nicht so einfach war; einige der Freischaltungsschritte für vorinstallierte Software (Microsoft Office sowie die Antiviren-Software jeweils nur in Trial-Versionen, die nach einigen Wochen nicht mehr benutzbar sind) wollten übrigens eine Internet-Verbindung haben, von deren Einrichtung ich noch weit entfernt war, ließen sich aber auf "später erinnern" schalten. Eine Windows-System-DVD wird auch nicht mitgeliefert - die muss man sich selbst brennen (sofern man weiß, wie das geht). Auch Tastatur und Maus der Acer-Kiste sind ziemlich labberig; die Maus habe ich gleich wieder weggepackt und verwende meine alte Maus weiter, die Tastatur muss ich benutzen, weil auch die Buchse, zu der meine alte Tastatur steckermäßig passen würde, eine Attrappe zu sein scheint (die neue Tastatur hat einen USB-Stecker, meine alte nicht, und dafür habe ich keinen Adapter zur Hand).

Die Internet-Verbindung war dann das nächste Spasseken: Die T-Online-Software (in der mir auf CD vorliegenden Version 6.0) lässt sich unter Windows Vista64 nicht installieren. Auch die aktuellste Version extra für Windows Vista, die auf der T-Online-Homepage zum Download bereitgestellt wird (drei Jahre neuer, aber interessanterweise immer noch Version 6.0), läuft nur unter der 32-Bit-Version von Windows Vista. Eine kurze Internet-Recherche ergab, dass die Deutsche Telekom seit drei Jahren der Meinung ist, Vista64 sei nur etwas für den Büro-Einsatz, und sich deshalb weigert, ihre Software für Privatkunden entsprechend anzupassen; 32-Bit-Betriebssysteme können allerdings maximal 3.5 GB an RAM adressieren, und selbst in aktuelle Billigrechner wie meinen wird inzwischen mehr RAM eingebaut, weil die Preise entsprechend stark gefallen sind, weshalb man heutzutage auf fertigen Rechnern eben Windows Vista64 vorfinden wird. Mehrere Internet-Foren beschreiben allerdings, wie man auch mit der in Windows Vista mitgelieferten Basis-Software eine DSL-Verbindung zu T-Online aufbauen kann (indem man die diversen T-Online-Nummern zu einem langen String zusammenbastelt, den man dann in das Benutzerkennungs-Feld für DSL-Verbindungen in Windows einträgt), und das klappte problemlos.

Eine weitere nette Überraschung war dann, dass bei sämtlichen Windows32-Programmen die über die F1-Taste ansprechbare Hilfefunktion nicht mehr funktionierte. Der Grund dafür ist, dass Microsoft nicht nur das Format der Hilfe-Dateien zwischen 32-Bit-Windows und 64-Bit-Windows inkompatibel geändert hat, sondern sicherheitshalber auch noch das Hilfeprogramm für die 32-Bit-Variante nicht mehr mit ausliefert. Was die Kerle sich dabei gedacht haben, weiß der Himmel - das Programm steht jedenfalls auf der Microsoft-Homepage zum Download bereit (dafür muss man allerdings eine Online-Validierung seines Windows-System über sich ergehen lassen, um sich als legaler Kunde auszuweisen) und war ruck-zuck nachinstalliert. Auch die von Microsoft seit dem Bau meines Rechners veröffentlichten 47 (!) Sicherheitspatches zu Windows Vista ließen sich problemlos einspielen.

Interessant war auch die Erkenntnis, dass sich auf dem neuen Rechner zahlreiche Installationsprogramme nicht ausführen lassen, wenn in ihrem Pfadnamen ein Leerzeichen enthalten ist (was auf dem alten Rechner bei denselben Programmen und Pfadnamen noch funktioniert hatte). Also jedes Installationsprogramm erst mal nach c:\temp kopieren, von dort läuft es dann meistens...

Der Knaller aber kam, als ich meine Auswerteprogramme durchchecken wollte: Windows Vista64 unterstützt keine 16-Bit-Programme mehr. UNITED, GOLF, EVO, RANGLIST, TEAMCHEF, MULTICHANCEN, USW... nichts ließ sich auch nur starten. Auch der für jedes Programm einzeln anwählbare 32-Bit-Kompatibilitätsmodus nützt in diesem Falle nichts. Abhilfe schafften Download und Installation des Freeware-DOS-Box-Simulators von www.dosbox.com, in dem man per Konfiguration Windows-Pfade als Laufwerke des simulierten DOS-Universums mounten kann; so hat nun in diesem Simulator jedes Verzeichnis eines meiner DOS-Programme seinen eigenen Laufwerksbuchstaben, und bisher scheint auch alles zu funktionieren. Eine DOS-Box über das Kommando cmd gibt es in Windows Vista64 immerhin noch, und ebenso die klassischen Batch-Dateien, sodass ich meine alte Methode, über das DOS-Kommando subst diverse Verzeichnisse meiner Festplatte mit Laufwerksbuchstaben zu versehen (das erlaubt kürzere Pfadnamen, und mein geliebter Datei-Manager TotalCommander hat eine hübsche Button-Leiste für alle Laufwerke), weiter verwenden kann.

Die Lage

1. Liga: Aufsteiger Ritter der Tafelrunde verteidigt seine Tabellenführung; mit EW-Tabellenführer 3. FC Eiderstedt und Titelverteidiger Halifax Heroes liegen die beiden schärfsten Verfolger allerdings nur einen Zähler zurück. Das noch ohne seinen neuen Ausputzer spielende Steinbock Schilda ist dennoch diesmal schon Rundenbester und liegt ebenfalls in Schlagdistanz auf Rang 5, punktgleich mit dem neuen Glückswürfler Sesamstraßen Kicker.
Oberpechmarie FC Hollywood, denen der Würfel in 6 Ligaspielen bereits 5.29 Punkte geklaut hat, hat die Faxen dick und kauft sich einen überstarken Torwart; drei Punkte Rückstand auf die ebenfalls nicht vom Glück verwöhnte PS Spielerei und den Rundenschwächsten Hexenkessel SV sind aber schon eine Menge Holz.

2. Liga A: Mit sage und schreibe fünf Punkten Vorsprung rast Oberglücksmarie Managerclub United der Konkurrenz davon - und das nach gerade mal drei Runden! Zehn weitere Vereine dieser Liga bilden mit nur drei Punkten Unterschied das Hauptfeld dieser Liga; unter diesen baut der erneut Rundenbeste Grobitown Rangers seine klare Führung in der Erwartungswerttabelle weiter aus, während Pechwürfler Lokomotive Albany 1830 und der Rundenschwächste Reissdorfer Thekentornados auf dem Spielermarkt aktiv wurden. Lediglich Schlusslicht Die Spekulanten, die auch nach Erwartungswert die Rote Laterne tragen, haben zwei Punkte Rückstand auf die Konkurrenz.

2. Liga B: Glückswürfler FC Lurchschutzgebiet gehört angesichts seines bisher negativen Gesamt-Erwartungswertes eigentlich eher auf Rang 9 der Tabelle, steht aber derzeit an deren Spitze, gefolgt von Profexa Vorwärts, das diesmal aus zwei unterlegen geführten Begegnungen volle 4 Punkte holte. Ganz nach vorne gehören eigentlich Blut-Rot Mannheim und der diesmalige Rundenbeste Viking Raiders. Tabellenschlusslicht ist man in dieser engen Liga derzeit schon mit 4:8 Punkten - dies betrifft Pechwürfler VfL Chaos 2003 ebenso wie den Rundenschwächsten Mulhouse-Sud und das nun immerhin wettbewerbsfähige Kolere.

Zwei Vereine (nach drei bzw. vier in den beiden Vorjahren) besitzen auch jetzt noch ein nicht vollständig eingespieltes Talent; beide spielen im Unterhaus. Am unteren Rand des sportlichen Leistungsspektrums ist das Ligasystem nach dem Absturz im Vorjahr noch weiter gesunken: Gerade mal 9 Zweitligisten haben 100 WP trocken auf dem Platz, zwei andere sogar keine 90 WP. Dagegen hat nur ein einziger Erstligist weniger als 100 WP, die halbe 1. Liga aber mehr als 111 WP auf dem Platz - im Unterhaus kann das gerade mal ein einziger Verein von sich sagen.
Nur drei Zweitligisten sind derzeit nach UNITED/XY wirtschaftlich erstligareif (im Vorjahr waren es sechs), und zwar die Grobitown Rangers auf Rang 5, Blut-Rot Mannheim auf Rang 9 sowie Lokomotive Albany 1830 auf Rang 11. UNITED/XY sieht aktuell immerhin drei Vereine mit mehr als 21 MKj. und vier mit weniger als 15 MKj. (beides genau wie im Vorjahr), letztere gleichmäßig auf beide Unterhäuser verteilt. Der Durchschnitt des Ligasystems ist auf 17600 kKj. leicht gestiegen.

Warteliste

Die Warteliste des Ligasystems ist leer.

Die Vereine Lucky Losers und Mulhouse-Sud werden von Stan Dard verwaltet und können sofort übernommen werden.

Harry Kübler übernimmt mit sofortiger Wirkung Crossroads und hat bereits in dieser Runde Züge für seinen neuen Verein abgegeben.

Dies & Das

Teamkader-Printouts per Mail versandt an Sesamstraßen Kicker, Titanic Players. Das kann jeder Manager jederzeit bei mir anfordern und wird dann jeweils nach Ende der Auswertung erledigt; an NMRler mit einer mir bekannten Mail-Adresse versende ich solche Übersichten automatisch. Ausgenommen von diesem Service sind Vereine mit zwei gleichnamigen Spielern in ihrem Mannschaftskader.

diverse: TEAMCHEF kann Liga-Bezeichnungen von bis zu 8 Zeichen Länge speichern, also insbesondere die Werte "2.Liga A" und "2.Liga B". Bitte tragt die entsprechenden Werte exakt so ein, wie das fast alle Manager des Unterhauses bereits tun. Angesprochen fühlen mögen sich hierbei die Manager der Vereine Profexa Vorwärts und Viking Raiders.
Crossroads: Der neue Manager Harry Kübler benannte (am Ende dieser Runde) die von Stan Dard zu Saisonbeginn entdeckten Talente um: Talent 1 in Playboss, Talent 2 in Risiko und Talent 3 in Stratego.
Galaktische Raumgilde: Darf ich "Deine" Mail-Adresse (die ich in Deinem Zug zu Runde 2 allerdings gerade nicht wieder finde...) dann in den entsprechenden Listen auf meiner Homepage und insbesondere im Saison-Info aufführen (wie ich das bei allen anderen Mail-Adressen der Manager tue)? Ich will mir halt nicht tausend Sonderbehandlungen merken müssen, aber Dich einfach nicht auf meinen Mail-Verteiler für die Auswertungen zu setzen (welche Du via E-Mail allerdings eine Woche früher hättest als über das Heft...), ist kein Problem für mich.
Langenhagen Pigs: (-10 kKj) Es gibt keine Phase 10 in AUFSTIEG; Nichtliga-Verkauf verschoben nach Phase 12.
Ritter der Tafelrunde: (-60 kKj) Falsche Ligaangabe in allen Phasen.
Sesamstraßen Kicker: NMR-Training Raider, Renato, Rhett, Rick, Robinson, Rudo.
Titanic Players: NMR-Training Minotaur, Troll, Warlock.

Presse

Auf der Pressekonferenz verlautete der Vorschlag eines Spielers (Dard), den Managerclub United künftig in "Kasachstan United" umzubenennen (alle anderen haben doch nur kleine XXXXXX). Der Vorschlag wurde mit knapper Mehrheit abgelehnt.

Nachdem zuvor aus gewöhnlich wohl unterichteten Kreisen Warnungen zu dem taktischen Konzept von Manager Walk bekannt geworden waren, wies dieser für die Zukunft alle Kritik von sich und ließ sich vielmehr wie folgt zitieren: "Wir werden künftig nur noch den attraktiven und offensiv ausgerichteten Fußball spielen, den die Fans im Stadion und vor den Bildschirmen sehen wollen, das sind wir unserer Tradition ebenso schuldig wie unserer Zukunft, das Gesicht der Sonne zugewandt..." (An dieser Stelle stimmte Manager Walk die Internationale an, alles weitere entzieht sich der Kenntnis des Chronisten.)